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/wɪðˈaʊt ˈɪŋɡlɪʃ ɡoʊz ˈnʌθɪŋ/ – Ohne Englisch geht nix?

Eigentlich regt mich oben genanntes Phänomen schon eine ganze Weile auf, aber nachdem lantzschi heute einen interessanten Artikel über Buffy, die »Attraktive Antikapitalistin« verlinkt hat, wollte ich doch mal kurz meinen Unmut äußern. Dieser wurde nicht vom Artikel hervorgerufen, sondern allein vom letzten Absatz:

Zuletzt fragt Buffys kleine Schwester: »What are we gonna do now?« Die schlichte Antwort darauf ist eine lächelnde Buffy.

Ah ja. Mir fallen allein spontan zehn Leute meines näheren Umfeldes ein, die darüber jetzt gestolpert wären, weil sie selbst ein simples »Was machen wir jetzt?« auf Englisch einfach nicht verstehen würden. Eine deutsche Wochenzeitung berichtet auf Deutsch über eine Serie, die auf Deutsch auf einem deutschen Sender in Deutschland ausgestrahlt wird… wozu muss dieser letzte Satz dann im Originalton zitiert werden? Erfüllt das einen Zweck, der sich mir nicht erläutert?

Grundsätzlich möchte ich festhalten, dass ich absolut nichts gegen die englische Sprache habe! Ich kann von mir selbst behaupten, sie relativ fließend zu beherrschen, lese englische Bücher grundsätzlich im Original und bevorzuge ebenso englische Serien und Filme im Original – im Falle von »Buffy« hat die deutsche Übersetzung, die ich folgenweise gesehen habe, mich in dieser Hinsicht auch noch mal bestätigt. Dennoch fand ich das englische Zitat im Text äußerst unangepasst, und obwohl ich gerade keine Links vorweisen kann, ist mir eine solche Vorgehensweise – also das unübersetzte Einstreuen von englischen Zitaten, Phrasen oder Ähnlichem – in letzter Zeit immer häufiger aufgefallen (unter anderem auch in Malte Weldings Buch »Frauen und Männer passen nicht zusammen – auch nicht in der Mitte«).

Aber: Längst nicht jede_r Deutsche beherrscht die englische Sprache, das sollte nicht vergessen werden! Vielleicht wird es in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren mal so sein (auch wenn ich dies bezweifle), aber im Moment ist es jedenfalls nicht so. Also Schluss mit diesem Quatsch, liebe Journalist_innen, Autor_innen, Fernseh- und Radiomoderator_innen!

So. Eigentlich war dies alles gar nicht das, worüber ich eigentlich schon seit einer ganzen Weile schreiben wollte, aber gerade bin ich zu müde, um weiterzumachen. Lasse das also erst mal so stehen, weil ist ja mein Blog und so. ;) Werde das Thema der englischen Sprache aber demnächst noch mal aufgreifen…

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