Empfehlenswerte Android-Apps II

So, wie versprochen der zweite Teil mit Android-App-Empfehlungen meinerseits.

Gleiche Warnung wie in Teil I: meine Empfehlungen gelten zunächst einmal fürs HTC Desire mit Android 2.2 (»Froyo«) – das muss allerdings längst nicht heißen, dass sie auf anderen Smartphones nicht auch problemlos funktionieren. Ich habe auch hier alle »Must Haves« mit einem ★ markiert. :)

Öffi für DE/AT/CH/BE/NL/UK/Sf
Die »Öffi«-App ermöglicht es, schnell und unkompliziert auf die Daten verschiedener öffentlicher Verkehrsbetriebe zuzugreifen und den schnellsten Weg von A nach B zu finden. Das Verlangen, konstanten Zugriff auf die BVG-Daten zu haben, um nach verpasster S- oder U-Bahn schnell einen alternativen Fahrtweg durch Berlin zu finden, war eigentlich der Grund, weswegen ich mir ein Smartphone zugelegt habe – die »Öffi«-App ermöglicht mir dies viel schneller, als wenn ich jedes Mal die BVG-Webseite aufrufen müsste. Der Support antwortet bei Bedarf schnell und zuverlässig, und aktualisiert wird die App sehr regelmäßig… was zugegebenermaßen manchmal etwas nervt, da sie ständig um andere Städte erweitert wird, ich aber nur Berlin brauche. :P Bereits genutzte Suchen werden automatisch gespeichert (da hoffe ich auf eine Favoritenliste in ferner Zukunft), und es können auch über Telefonmasten- oder GPS-Ortung die nahegelegensten Haltestellen ermittelt werden. Eine Top-App!

Barcode Scanner
Im Zusammenhang mit den Berliner Verkehrsbetrieben habe ich mich vorhin entschieden, auch noch diese App vorzustellen, denn sie eignet sich großartig, um die wahre Ankunftszeit von Bus und Straßenbahn zu ermitteln. ;) Wenn es keine digitale Anzeige an der Haltestelle gibt, kann ich mit dem »Barcode Scanner« den QR-Code (unten rechts auf den Fahrplänen) einlesen und bekomme online die wahre Ankunftszeit zu sehen. Das ist sehr nützlich, wenn ich denke, gerade den Bus verpasst zu haben, um zu prüfen, ob der nicht eh noch drei Station entfernt und zu spät ist. ;) Leider klappt dies im Dunkeln aber nicht so gut…

OI Shopping list
Diese kleine aber feine App eignet sich nicht nur prima als Einkaufsliste, sondern auch zum Anlegen von To-Do-Listen. Designmäßig gibt es viele Konfigurationen und Erweiterungen, und nachdem ich viele Apps dieser Art ausprobiert hatte, fand ich diese einfach am besten. :) Ausprobieren!

Sanfter Wecker (Vollversion)
Ich muss zugeben, ich bin ein ganz ätzender Morgenmensch! Wenn der Wecker klingelt, wird er grundsätzlich noch x-mal auf »Snooze« gestellt, wobei bei jedem Klingeln das Verlangen, ihn vom Nachttisch zu stoßen, größer wird – dies wäre für mein Smartphone, welches ich als Wecker nutze, natürlich äußerst fatal (mein altes robustes Handy hat dies immer ausgehalten, hrmpf). Dann aber habe ich den »Sanften Wecker« entdeckt und war hellauf begeistert, da ich hier u. a. eine leise ansteigende Weckmelodie einstellen und die »Snooze«-Zeiten so regulieren kann, dass der zeitliche Abstand prozentual abnimmt und ich nicht eine Stunde verschlafe. In echt kann der Wecker sogar noch viel mehr, also lest unbedingt die Features! :)
Dies ist bisher einzige App, für die ich tatsächlich die knapp 2 Euro bezahlt habe. Es gibt auch eine kostenlose Testversion, doch klingelt dann mittwochs kein Wecker (was mir im ersten halben Jahr egal war, da ich mittwochs frei hatte). 5 Sterne!

Stats Free
Eine ganz tolle App zum Ermitteln des bisherigen Anruf-, SMS- und Datenverkehrs. Ich nutze sie z. B., um zu sehen, ab wann mein Internet von Vodafone gedrosselt wird (grrrr!) oder um rechtzeitig eine Warnung zu bekommen, bevor ich meine 100 Frei-SMS/Monat verbrauche. Ich kann einstellen, dass sich die App monatlich am Tag x auf Null zurücksetzt und könnte sogar bestimmen, dass ich nach Verbrauch der Frei-SMS keine mehr senden kann. Funktioniert prima. (Wer wie ich bei Vodafone ist, kann übrigens ganz leicht über die »Vodafone.de Quickcheck«-App bisher angefallene Kosten einsehen.)

Timeriffic
Diese App ist super-toll!! Da ich ständig vergesse, mein Telefon in Vorlesungen (oder nachts) auf lautlos zu stellen, ist die »Timeriffic«-App für mich Gold wert – mit ihr kann ich all dies nämlich automatisieren und z. B. einstellen, dass in Vorlesungen das Smartphone nicht klingelt bzw. nur vibriert, das WLAN hingegen aktiv bleibt, während ich während meiner festen Arbeitszeiten gar nichts davon benötige und alles automatisch abstellen lasse. Die Feinheiten sind jedoch noch viel detaillierter, denn ich kann z. B. auch einstellen, dass das Smartphone ab 22 Uhr nur noch mit 20%iger Lautstärke klingelt (damit ich beim Fernsehen keinen Herzschlag bekomme), und vieles mehr. Top-App, fünf Sterne! ♥

Uninstaller
Diese App tut, was der Name impliziert: mit ihr deinstalliere ich schnell und problemlos alle unnützen Apps, mit der ich mein Handy zugemüllt habe. ;) Inzwischen geht dies zwar auch über den Android-Market, doch geht es mit dem Uninstaller einfach deutlich schneller.

Welches Netz
Eine sehr praktische App für alle, die beim Anruf in bestimmte Netze Kostenvor- oder Nachteile haben; mit ihr kann ich ganz schnell rausfinden, welcher Anbieter hinter welcher Telefonnummer steckt, bevor ich sie anrufe. Für mich ganz günstig, da ich nur kostenlos zu Vodafone telefoniere und in andere Netze dann lieber eine SMS schreibe. ;)

Wheres my Droid
Da ich mein Smartphone auch in meiner Wohnung mit mir rumschleppe, um hier und da mal schnell was im Internet zu gucken, lasse ich es auch ebenso schnell an irgendeinem Ort liegen, der mir partout nicht mehr einfallen will: Fazit: Mein Smartphone ist verschwunden, und weil »Timeriffic« inzwischen angeschlagen und es auf lautlos gestellt hat, höre ich es auch nicht, wenn ich es anrufe. Hier kommt die App in Kombination mit einem anderen Handy, Skype oder einem Online-SMS-Dienst) ins Spiel: Wenn ich an mir selbst einen bestimmten (zuvor mit »Wheres my Droid« festgelegten) Satz per SMS schicke, werden alle Toneinstellungen aufgehoben und das Smartphone klingelt 5 Minuten lang fröhlich vor sich hin. Einziges Manko: wenn der Akku leer ist, nützt mir auch diese App nichts mehr… ;)

So, das wär’s fürs Erste mit Empfehlungen. Eine App, die ich gerne noch vorgestellt hätte, ist »ShapeWriter«, doch ist diese nicht mehr im Market erhältlich. :( Mit ihr kann ich viel schneller schreiben als mit der regulären Tipp-Tastatur… vielleicht nutzt jemand »SlideIT Soft Keyboard« und kann mir sagen, ob diese App ebenso gut ist? Ich freue mich natürlich auch über andere App-Empfehlungen von euch. :)

3 Antworten zu “Empfehlenswerte Android-Apps II

  1. Gerda 31.01.2011 um 13:14

    Wheres my Droid hab ich mir mal gleich installiert – Danke für den Tip :)

    Öffi ist echt grandios! Benutze ich auch schon seit ner Weile.
    Den Barcode-Scanner kann ich mir auch nicht mehr wegdenken – allein schon weil das runterladen von Apps dadurch so einfach ist.

    Meine Empfehlungen:

    Da ich mein Smartphone auch als Player benutze und viel Musik im Flac-Format vorliegen habe, kann ich den Player „andLess“ empfehlen, der Flac problemlos abspielt und ausserdem eine schöne einfache Oberfläche bietet.

    Für das Verwalten und Lesen von Blogs empfehle ich „newsroom“, da dieses Programm nicht mit Google verknüpft werden muss und Urls auch manuell eingegeben werden können.

    Eine erschreckende und faszinierende Spielerei ist „Goggles“, welche gemachte Fotos mit dem Bildarchiv von Google abgleicht und nach ähnlichen Bildern sucht. Wird wohl bald möglich sein, fremde Personen in der U-Bahn zu fotografieren und mittels Google verschieden Informationen über diese herauszufinden. *grusel*

    „meinestadt.de“ finde ich ganz hübsch oder auch die App von Quype.

    Die Tagesschau-App finde ich auch seh gelungen.

    „Weather & Toggle Widget“ ist graphisch sehr ansprechend und möchte ich auch nicht mehr missen.

    Und „WireGoggles“ ist auch ne schöne foto-grafische Spielerei.

    Achso – ich benutze ein Xperia X10 mit 2.1, welches wohl leider nicht mehr aktuallisiert wird…

    LG Gerda

  2. Christian - Alles Evolution 10.02.2011 um 15:47

    „Eine erschreckende und faszinierende Spielerei ist „Goggles“, welche gemachte Fotos mit dem Bildarchiv von Google abgleicht und nach ähnlichen Bildern sucht.“

    Wenn dann noch eine Anbindung an Facebook erfolgt und die Gesichtserkennung besser wird dann hat man eine recht gute Wahrscheinlichkeit denjenigen auch wirklich zu finden.

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