Welttag des Buches Blogstöckchen Dings

Hallo! Ich lebe noch, ha! (Twitter_innen wissen das natürlich!) Und ich habe heute von der tollen @Naekubi von Danger! Bananas ein Blogstöckchen Dings zugeworfen bekommen und nehme das nach anderthalb Jahren als einen Einstiegsversuch ins Wieder-Bloggen. No promises! Außerdem habe ich nur noch knapp 40 Minuten bis Mitternacht – das Ultimatum habe ich mir selbst gesetzt habe, damit ich nicht wieder kneife. Also Scheiß auf Rechtschreibkontrolle und so; ich hab schon fünf Minuten mit Passwort- und dann Dashboard-Suchen vergeudetet, tippe jetzt also einfach runter und korrigiere hinterher (panisch).

Die Aufgabe:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger_innen und informiere diese darüber.

Also, fünf Bücher, darüber habe ich wenigstens vorhin schon nachgedacht. Es wird kurz und knapp, haltet euch fest! Reihenfolge = Priorität.

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»Haters gonna hate« – oder nicht?

Ich war mal wieder länger weg, aus mehreren Gründen: wenig Zeit, wenig Geld (daher viel zu arbeiten versucht und ergo noch weniger Zeit), diese anstrengenden Hausarbeiten… aber der eigentliche Grund, warum ich auch in meiner freien Zeit keine Motivation fand, zu schreiben, sind die Kommentare, die ich auf meine letzten zwei oder drei Einträge bekommen habe.

Ich frage mich seit nunmehr einem halben Jahr, wieso ich Zeit ins Bloggen stecken soll, wenn danach die Chance besteht, aufs Übelste beschimpft zu werden und Kommentare dieser Art im Gegensatz zu produktiven und konstruktiven überwiegen? Hab ich Lust dazu? Hab ich das dicke Fell? Ich glaube nicht.

Als ich dieses Blog vor inzwischen fast zwei Jahren begonnen habe, waren die Kommentare für alle offen. Ein halbes Jahr später mussten Kommentator*innen erst einmalig freigeschaltet werden, um zukünftige Schreibrechte zu erhalten. Noch mal ein Jahr später habe ich dann beschlossen, alle Kommentare erst zu lesen, bevor ich sie freischalte, weil einige absichtlich einen »netten« Beitrag hinterließen, nur um freigeschaltet zu werden und dann mit Schimpftiraden loslegen zu können.

Und selbst, wenn es nur die x-te sich wiederholende Diskussion mit immer den gleichen Pseudo-Argumenten ist, will/kann ich so etwas nicht freischalten, weil es anderen den halbwegs sicheren Raum für Diskussionen nimmt. Doch so muss ich ganz alleine mit diesem Mist klarkommen… und das schaffe ich einfach nicht. Als Einzelbloggerin stehe ich vor dem Dilemma, dass ich keine »Rückendeckung« habe, wie es in gemeinschaftlichen Blogs der Fall sein könnte. Zwar konnte ich mich ab und zu auf Twitter ausheulen, doch nimmt das den Kommentaren trotzdem nicht die gegen mich – und oft gegen alle Frauen*/queers – gerichtete Boshaftigkeit. :(

Irgendwann zwischendurch habe ich mir einen hatr.org-Account zugelegt, bisher allerdings nie genutzt. Warum? Weil ich die Kackscheiße, die mir in den letzten neun Monaten in die Mailbox flatterte, eigentlich nicht noch mal lesen will. Es haben sich über 70 nicht-freigeschaltete Kommentare angesammelt, aber nicht alle davon gehören auf hatr.org (manche waren einfach nur Herrklärungen oder die x-te gleiche Diskussion). Ich will nicht noch mal alles lesen, um zu entscheiden, was wohin soll. Löschen, wie ich es zu Beginn immer getan habe, mag ich sie aber auch nicht mehr, denn wer weiß, ob ich irgendwann noch mal nachweisen muss, dass Person xy Hasskommentare verfasst hat (viele von denen sind ja nicht mal wirklich anonym). Also liegen sie auf Eis, und jedes Mal, wenn ich mich bei WordPress einlogge und die hohe Zahl sehe, beginnen sofort die Magenschmerzen und ich logge mich wieder aus.

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Zum Thema »Triggerwarnungen«

Kommentare seit Oktober 2012 geschlossen.

Ende Mai las ich einen Artikel über sogenannte Triggerwarnungen, von dem ich durch den einleitenden Satz »wer sie inflationär benutzt, verwässert die Idee« dachte, er würde in etwa auf das eingehen, was mir auch seit einiger Zeit durch den Kopf geht. Bereits nach drei Absätzen driftete er allerdings in eine Richtung ab, mit der ich persönlich nichts anfangen kann und die mich auch ziemlich geärgert hat.

Noch mehr ärgert es mich allerdings, dass dieser Artikel sowie eine »kritische Betrachtung der Triggerwarnungen« im deutschen Wikipedia-(Mini-)Eintrag als einzige weiterführende Weblinks angeführt werden, denn damit stehen dort nur zwei negative Referenzen zu einer sinnvollen Sache.

Bevor ich jedoch weiter schreibe, auch von meiner Seite ein paar Erläuterungen:

Ich bin 100% für Triggerwarnungen! Ach was, 110%! Im Folgenden will ich meinen Beitrag zur »Debatte« um die Triggerwarnungen leisten, welche ich nur am Rande mitbekommen habe, bis ich das heute mal gegoogelt habe. Erschreckend! Daher mein Senf dazu, warum ich (Trigger-)Warnungen wichtig finde, mit Erklärungen, was sich hinter Triggerwarnungen eigentlich verbirgt, weil das oft ausgelassen wird.

Ich werde hier Wörter, die eventuell triggern könnten, im Schriftbild verändern – ich kenne aber nicht alle problematischen Wörter und kann nicht für hundertprozentige Sicherheit garantieren! Außerdem werde ich diesen Eintrag gliedern, falls eine*r nur Teile davon lesen will.

Ich möchte unter 1) anhand von harmlosen und vermutlich bekannten Beispielen verdeutlichen, wie es sich anfühlen kann, wenn eine Erinnerung unerwartet ausgelöst (engl.: triggered) wird, um danach kurz auf den Begriff »Trigger« einzugehen, wie er in Bezug auf Triggerwarnungen – zumindest ursprünglich – gedacht ist.

Unter 2) will ich auf die Aussagen des bei Wikipedia verlinkten Artikels »Trigger Warnings and Splats« eingehen, weil ich es nicht verstehen kann, wieso ausgerechnet sowas dort verlinkt sein muss. (Ich selbst habe es vor zwei Jahren aufgegeben, bei Wikipedia zu editieren, da ich dort nur schlechte Erfahrungen gemacht habe.)

Danach möchte ich unter 3) mein oben angesprochenes Problem mit dem Begriff »Triggerwarnung« kurz darlegen (welches sich auch auf Punkt 1 beziehen wird) – oder vielleicht ist es auch gar kein Problem in dem Sinne? Offen für Diskussion und Lösungsansätze! :)

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Perfektionismus: Substantiv, m

Eigentlich ist das gar nicht der Blogeintrag, den ich seit nunmehr einer Woche plane, aber noch immer nicht zu Papier zu Tastatur gebracht habe. Aber er passt, denn oben genanntes Wort ist genau der Grund, warum ich eben dies nicht bisher tat.

Ich bin extrem perfektionistisch! Nicht mehr in gesundem Maße, sondern in einem, mit dem ich irgendwann mich selbst kaputt machen werde, wenn ich es nicht schaffe, dem etwas entgegenzusetzen. Ich habe Ansprüche an mich selbst, die ich nicht halten kann, sei es im universitären, im Arbeits- oder im Privatleben.

Das wirkt sich auch auf mein Bloggen aus, denn ich habe mindestens ein Dutzend Ideen zu Einträgen, die ich alle nicht schreibe, aus Angst, einen Punkt zu vergessen, etwas missverständlich zu formulieren, das wichtigste Buch / die bekannteste These / den akademischen Diskurs zum Thema nicht zu kennen. Und. Und. Und.

Meist will ich auch noch x-mal etwas umformulieren. Ein besseres Wort finden. Einen Satz grammatikalisch ändern, obwohl er in beiden Formen nicht richtiger oder falscher wäre. Völlig irrelevant und einfach nur zeitraubend.

Es fällt mir zudem schwer, bei Kommentaren zu erkennen, ob meine Aussage kritisiert wird oder ich als Person »angegangen« werde. Bzw.: der Tonfall mancher Kommentator*innen deutet an, dass diese sich darüber selbst nicht ganz im Klaren zu sein scheinen. Daher werde ich in Zukunft alle Kommentare erst nachträglich freischalten, selbst wenn das eine Diskussion zeitlich verzögern könnte. Hassgedöhns wird zudem auf Hatr.org landen (die 59 nicht freigeschalteten Kommentare zum »Friend-Zone«-Rant bleiben eventuell davon verschont, einfach, weil ich diese Kackscheiße gar nicht noch mal lesen möchte).

Ich werde versuchen, mehr und kürzere Einträge zu machen. Ich »muss« schließlich nicht alles abdecken, dazu ist die Kommentarspalte da. Im Gegensatz zu meinen Hausarbeiten bekomme ich hier ja keine Noten.

Ob ich das Vorgenommene einfach so hinkriege, weiß ich nicht. Aber ich plane, gleich morgen den Eintrag zu machen, den ich für diesen hier erst mal verworfen hatte. Ich wünsch mir Erfolg! :)

GenderCamp, uiuiui…

*kram*

*wühl*

Ah ja! Wusste doch, dass ich sowas wie ein vernachlässigtes Blog besitze…

*hüstel*

Ja. Also. Nun ist es wieder soweit – das dritte (für mich zweite) GenderCamp steht vor der Tür, und ich bin schon wieder ganz aufgeregt. Also, so richtig, nicht nur vor Vorfreude (aber auch gaaaanz viel!), sondern ebenso – wie schon letztes Jahr – vor Angst, was sich bei mir gerade mit Ganzkörperzittern und rasenden Kopfschmerzen deutlich macht. Scheiß Migräne, geh doch sterben!

Ich fahre sogar schon heute los Richtung Hamburg, da ich dieses Jahr mit zum Orga- bzw. Awareness-Team gehöre und mich freue, morgen früh in Hüll letzte kleine Vorbereitungen treffen zu können. Klar, da ist auch die Unsicherheit, ob wir mit unseren Planungen und Überlegungen alles richtig gemacht haben, ob es wieder Kritiken geben wird wie im letzten Jahr, ob sich alle wohl fühlen werden (ob ich mich wohlfühlen werde) und ob ich gefälligst Zeit finde, alle coolen Sessions zu besuchen und tollen Leute zu treffen.

Aufregung-Aufregung!

@tutnurso hat ihre Gedanken dazu ausführlich formuliert: nach dem gendercamp ist vor dem gendercamp I, Teil II, Teil III und Teil IV – ich selbst habe jetzt gar keine Zeit, um noch mehr zu schreiben, da ich schnell los muss zum Kopieren und dann zur Uni und dann zum Zug und sagte ich schon Aufregung-Aufregung?!

Einige von euch sehen ich morgen! Yay~ :3

PS:

*hüstel*

Wenn ich wiederkomme, schreibe ich auch wieder öfter…

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